Jan Hamester · Extremsegler · Team Ocean60
Jan Hamester · Extremsegler · Team Ocean60

Was sind Open Class-Boote?

Open Class Boote gehören im Sinne des Dachverbandes des Segelsports World Sailing (früher ISAF) einer Bootsklasse mit offenen Klassenregeln an. Jede Bootsklasse ist durch ihre Bauart geeignet um gemäß den von der ISAF entwickelten und veröffentlichten Racing Rules of Sailing in einem sportlichen Wettkampf (Regatta) wettbewerbsfähig gegeneinander antreten zu können. Bei offenen Klassenregeln ist allgemein alles erlaubt, was nicht innerhalb der Vorschriften verboten ist. Die Vorschriften sind entwickelbar und die Boote dürfen von jedem Bootsdesigner entwickelt und von jeder Werft gebaut werden (box rule). Geschlossene Bootsklassen wie z.B. Laser oder 49er hingegen, dürfen in der Regel nur in Lizenz vom Konstrukteur gebaut werden.
Unsere Trainingsboote "Plug & Play“ und "Roaring Forty“ gehören zur Open Class-Kategorie. Trainings und Speedsegeln auf diesen Booten könnt Ihr unter www.ocean60.de buchen.

 

WARUM SEGELN WIR CLASSE MINI & CLASS40?

Die erste Classe Mini stammt Mitte der Neunziger vom Designer Pierre Rolland für die  Pogo-Werft und ist dafür entwickelt lange Strecken Einhand zu segeln. Die Pogo 6.50 verbindet Seetüchtigkeit mit Robustheit und Schnelligkeit und genial einfachem Handling. In 2004 wurde dann eine größere Version nach dem gleichen Prinzip entwickelt, die Class40. Die Baubeschreibung der großen Schwester der Mini´s passte auf einem Blatt Papier und war durch die Lowtech-Auslegung für jeden fanatischen Segler erschwinglich. Das breite Heck, die Doppelruder, der senkrechte Steven und Bugspriet erinnern am Mini, hinzu kommen die Wasserballasttanks und die „Category-Zero“-Sicherheitsstufe mit extra wasserdichte Schotten für Weltumseglungen unter extremen Bedingungen.
Mit solchen Bootsklassen wie die Classe Mini und Class40 werden auf Downwindkursen außergewöhnliche Geschwindigkeiten erreicht. Erfreut sich der Fahrtensegler schon an 10 Knoten über Grund, kann er sich als Class40-Segler an 20 Knoten und mehr gewöhnen.

Die Popularität der open class Bootsgruppen ist in Frankreich und Groß Brittanien unumstritten. Die International Monohull Open Class Association (IMOCA) und die Class40 veranstalten jährlich Weltmeisterschaften für Boote dieser Klasse. Es wird Zeit diese Bootsklasse auch in Deutschland zu etablieren!

 

 

DIE BEKANNTESTE OPEN-CLASS-REGATTA AUF 60 FUSS

Die Vendée Globe ist die absolute Königsregatta unter den Offshore-Rennen. Ohne weiteres vergleichbar mit America´s Cup, Olympischen Spielen oder FIFA WM. Der Auszug von rund zwei Dutzend dieser schwer gesponsorten Extremyachten an der Biskaya ist alle vier Jahre das Top-Ereignis. 

Die Kampagnenführer - Skipper wie Sponsoren - sind bereits geschichtsrelevante Figuren, bevor das Rennen überhaupt begonnen hat.
Weil "Hilfe von außen" während der Solo-Nonstop-Weltumseglung strikt verboten ist, hat sich das Rennen auch zu einem Wettbewerb von Organisation und Vorbereitung entwickelt.
Über allem steht, dass die Skipperin/der Skipper den enormen physischen Herausforderungen während der drei Monaten dauernden Reise gewachsen ist und eine nahezu geniale Seefrau/Seemann.

 

Boote & Skipper

Die Yachten der Open 60-Klasse (deren Dachverband IMOCA heißt) zählen weltweit zu den radikalsten und schnellsten Einrumpfbooten, die gegenwärtig die Meere besegeln.
Ihr Design und ihre Bauweise vereinen Kraft, Dynamik und eine aggressive, avantgardistische Schönheit zu einem Eindruck geballter Energie, die nur darauf wartet frei gesetzt zu werden.

Technische Perfektion und eine Topqualität der verwendeten Materialien sind Standard auf diesen Booten. Etwas anderes wäre in Anbetracht der Extrembedingungen, die ihnen auf hoher See begegnen, gar nicht möglich.
Kein Wunder aiuch, dass diese radikalen Boote Skipper von gleichem Temperament anziehen.

 

Mehr als eine Weltumseglung

Die Vendée Globe Challenge ist mehr als eine bloße Weltumseglung. Sie ist der Mount Everest der Seefahrer. Es dürfte schwierig sein, innerhalb der Seglerszene einen anderen Bereich zu finden, der so von Mut, Leidenschaft, Erfahrung und Professionalität geprägt ist wie die Open 60 Klasse.

Die 8. Vendée Globe startet am Sonntag, den 6. November 2016 in les Sables d´Olonne, zeitgleich mit dem Start der Weltumseglung Jan Hamesters. Bisher sind 29 Skipper gemeldet, darunter sehr viele Franzosen, einige Engländer, ein Spanier, ein Schweizer ein Holländer und einer aus Ungarn. Leider auch dieses Mal ohne Deutsche Beteiligung. Aber wer weiß, wer 2020 in den Startlöchern steht?

 

Kontakt

Jan Hamester

Ulsnisstrand 47

24897 Ulsnis

Kontakt über:

Mirjam Boumans
Wählingsallee 55
22459 Hamburg

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0049 151 559 444 52 

0049 172 908 2104

 

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